Margitta Sünwoldt
Nächtlich oder gar im Traum

 

 

 

Wenn Gedanken sich berühren
ist es zündend wie Magie
In Gedanken nah
öffnen sich Türen

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Rafael Écrit
kokoro

 

 

 

 

weißt du, was
einsamkeit ist, ein storch
zu sein, der in diesem jahr nicht

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Rafael Écrit
auschwitz-offenbarung

 

 

 

 

wenn man das böse verfolgt wechselt man die seite
der tod verkauft sich nicht unterhalb seiner selbst
weißt du was platonische liebe bedeutet
den stein zu lieben den man nicht essen kann

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Rafael Écrit

bajtel

 

 

 

 

denn ist es nicht der schönste winter, wenn alle ihre jacken öffnen, die handschuhe und mützen in den schnee, weil tief in ihnen flammen, wie eisen in den hütten, die wangen rot,

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Margitta Sünwoldt
Blumen blühen leise


 

 

 

Das Meer reicht
bis zum Horizont.
Was mag dahinter sein?
Ich weiß es nicht.

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Gabriele Pitz-Paal
HERZRAUSCH
Bilder und Gedichte

 

 

 

einswerden
in ihrer sanftheit
schönsten form

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Rafael Écrit

schwarzes herz

 

 

 

 

mein ist der berg und alles was mein aug
erhascht nicht einen blick
wo nur die stille

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Rafael Écrit

totus tuus

 

 

 

 

dies ist das volk ohne land
das sich der mutter eines menschengottes
in legenden und gebeten

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Rafael Écrit

mein einziger wunsch ist ...

 

 

 

 

brücken stege scherben koffer wie leichen auf dem fluss schreie ins wasser entwickler der sand in den uhren ohren augen mund des moores stimmenfessel blitzlichtknebel ist verschwiegen eine lüge auf papier schwarz weiß

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Dieter Hobelsberger
Zwerch

 

 

 

 

Über einer lieblosen Stadt
jagt das Pendel der großen Uhr
die Zeit.
Die Menschen scheinen
unbeeindruckt von
dieser Urbanität
dieser Anonymität (?)

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Rafael Écrit

coq au vin

 

 

 

 

wie der Augenblick,
den wir nicht halten können,
und es bleibt
eine leere Flasche,
ein Etikett,

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Werner Krotz
Auf dem sattellosen Windpferd

 

 

 

 

 

Es bedeutet nichts,
fest im Sattel zu sitzen.
Es bedeutet nichts,
erleuchtet zu sein.

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Werner Krotz
Im Zentrum des Zyklons

 

 

 

 

ich tauche
in die absolute ruhe
wo du und ich
eins sind

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Dieter Hobelsberger
Obwohl Bajazzo weinte ...

 

 

 

 

Ironisch,
zeitweilig heiter,
dann wieder besinnlich,
ja, traurig;

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Michael Gätke

Innen & Außen

 

 

 

 

Unstillbare Sehnsucht
Unbändige Energie
Hoffnung
Verzweiflung

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Markus Paetzold
Küss Mich Lieb Und Sei So Frei

 

 

 

 

Beinahe,
Beinahe hätte ich…
Ich hätte,
Ich hätte Dich geküsst.

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Karin Oeser

Tage wie Sand

 

 

 

 

Das Segelboot
am Rande der Zeit,
wo der Himmel die Wellenberge küsst
und die Möwe den Schrei zu den Sternen schickt,
entgleitet dem Blick.

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Anna Comtesse-Schwarz

leben, leicht, lyrisch

 

 

 

 

vergangen ist die zeit
der sonnenküsse
der wind treibt bunte blätter
über das land

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Frederik Hartmann

CREDO

 

 

 

 

„Ich möchte Zeit, mehr als die bleibt“ – ein junger Mann sinniert über das Leben, schmiedet Verse über Ruhelosigkeit, Getriebensein und doch mit der hoffnungsvollen Zuversicht, dass alles im Leben irgendwie Sinn ergibt. Der Dichter wagt einen Brückenschlag zwischen klassischer Liebeslyrik und modernen Songtexten, wobei er die pulsierende Rhythmik des Rap mit Stilelementen der deutschen und englischsprachigen Literatur verbindet.

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Bärbel Hiltscher
Du fehlst ...

 

 

 

 

Das Karussell des Lebens dreht sich unaufhörlich im Kreis.
Wer muss aussteigen? Wer darf weiterfahren?
Noch eine Runde, zwei … vielleicht auch mehr ...
bis zur letzten Runde geläutet wird.

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